Dorfkirche Vichel (Ostprignitz-Ruppin)
Die Kirche
Das Patronat für Vichel und die umliegenden Dörfer hatte bereits seit dem 15. Jahrhundert die Familie von Quast. Ihr bedeutendster Vertreter, Ferdinand von Quast, wurde 1843 von König Friedrich Wilhelm IV. zum Generalkonservator der Kunstdenkmäler des preußischen Staates berufen und gilt als Begründer der institutionellen Denkmalpflege in Brandenburg und Preußen. Herrenhaus und Park tragen seine Handschrift. Ferdinand von Quasts Vorliebe für die italienische Architektur ist auch an der Vicheler Dorfkirche zu erkennen, die 1867, vermutlich nach seinen Plänen, entstand. Der Backsteinbau auf kreuzförmigem Grundriss ist einer der repräsentativsten der Region und orientiert sich in seinem romanisierenden Rundbogenstil an der Architektur Norditaliens.
Text (Auszug): Förderkreis Alte Kirchen Berlin Brandenburg e.V. |
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